Verabschiede dich in Dankbarkeit von dem kleinen Mädchen* in dir und begrüße kraftvoll die Frau*, die du bereits bist

„Die Phase des Übergangs von der Kindheit zur Jugend ist ein mächtiger Wandlungsprozess - auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene. Besonders sichtbar und spürbar sind die Veränderungen des Körpers. Das innere Wachstum kann dem äußeren kaum folgen und viele Mädchen* fallen oft aus dem körperlichen Mit–sich–eins–sein heraus und erfahren sich in einer Zwischenwelt. Jedes Mädchen* erlebt diese Zeit der Pubertät anders: Manche reagieren mit Neugier und Nicht-erwarten-können, mit Stolz und Freude, andere wiederum verstecken und schämen sich ihrer körperlichen Veränderungen.
Dazu kommt das sehr unterschiedliche Tempo der körperlichen Reifeprozesse, die damit verbundene Wandlung der Sexualität und die verschiedenen gesellschaftlichen, kulturellen, familiären und individuellen Erwartungen.
Die Kindheit geht zu Ende, verbunden mit Gefühlen der Freude und des Verlustes. Es ist eine Zeit der Unsicherheiten: Vieles von dem, was bisher selbstverständlich war, gilt nicht mehr.“
 
Quelle: https://www.drachinzeit.de
 
Lebensübergänge bewusst zu erfahren, zu gestalten und begleitend zu erleben – in unserer Kultur fehlen diese initiatorischen Begleitungen. Wenn es sie gibt, fehlt es ihnen oftmals an Sinn und Einbettung. In besonderen Phasen des Lebens geführt zu werden, Altes los zulassen, sich zu
verabschieden, sich zu erproben und zu spüren, Antworten zu bekommen, Grenzen auszutesten und zu erweitern, Sinn zu erfahren, in der Gemeinschaft erkannt und begrüßt zu werden, Neues zu lernen, ... sind aber menschliche Bedürfnisse.
 
Die „Drachinzeit“ in Potsdam ist ein wunderbares Geschenk an die Mädchen*, die von einem Team über einen Zeitraum von einem halben Jahr auf diesem Weg des Übergangs von der Weißen zur Roten (vom Mädchen zur Frau) würdevoll und sinnvoll begleitet werden. 
 
Als Patin eines Mädchens konnte ich spüren, wie groß die Sehnsucht bereits erwachsener Frauen* danach ist, diesen Schritt ganz bewusst zu gehen. Das Ende der Kindheit war verbunden mit Gefühlen von Freude und Verlust, eine Zeit der Unsicherheiten. Vieles von dem, was bisher selbstverständlich war, galt nicht
mehr. Die meisten von uns blieben mit ihren Sorgen, Ängsten, Unsicherheiten, die dieser „mächtige Wandlungsprozess“ mit sich brachte, damals allein. Wegweisende Frauenvorbilder waren selten. Jede war auf sich allein gestellt und meisterte diese Aufgabe mehr oder weniger gut. Einiges davon schleppen wir noch heute mit uns herum.
 
Eine Begleitung in solch einer Übergangsphase kann z.B. heißen, Ressourcen zu erkunden, ungebündelte Kraft in gute Bahnen zu lenken, gemeinsam Grenzen zu erweitern, Eigenverantwortung und Verantwortung für die Gemeinschaft zu entwickeln, ungewöhnliche Herausforderungen in einem geschützten Rahmen anzubieten... 
 
Ist dieser Prozess, der in der Pubertät begann, einfach nachzuholen? 
Initiatorisch zu arbeiten, bedeutet Ressourcen orientiert zu arbeiten. D.h., in jeder (auch schmerzhaften) Geschichte gibt es Ressourcen, Geschenke. Diese gilt es zu entdecken und auszupacken, damit wir kraftvoll unseren ureigenen Weg beschreiten können. 
 
Ich möchte deshalb bereits „reife“ Frauen*  einladen, das Mädchen* in ihr noch mal genauer anzuschauen, und es in einem gemeinsamen Ritual dankbar zu verabschieden, um die Frau* in ihr
kraftvoll entfalten zu können.
 
 
Dieses Angebot richtet sich an Frauen*,
* mit der Sehnsucht im Herzen, ihrem eigentlichen Wesen Zuwendung zu schenken
* die sich noch einmal mit ihrer Pubertät auseinandersetzen möchten
* die in ihre weibliche Kraft kommen möchten
* die den Übergang vom Mädchen* zur Frau* noch einmal bewusst erleben möchten
* die die Kraft und Geborgenheit von Frauen*gemeinschaften kennenlernen möchten 
* die sich mit ihren eigenen Grenzen und dem Thema Vertrauen auseinandersetzen möchten
* die sich und ihren Körper besser spüren lernen möchten und 
* die bereit sind, sich ihre Sexualität genauer anzuschauen und ihren Schoßraum für eine heilsame Sexualität noch mehr öffnen möchten.

Wir werden uns an diesem Wochenende noch einmal in unsere Zeit der Pubertät begeben, uns auf verschiedene Weise mit den Themen Grenzen, Vertrauen, eigener Körper & Sexualität beschäftigen und in einem gemeinsamen Ritual gehen lassen, was gehen darf, unsere eigene Weiblichkeit kraftvoll begrüßen und rituell bekräftigen. 
 
An diesen Wochenenden
* kann Altes gehen und Nährendes neu gefunden werden
* können die empathischen und sensitiven Antennen wieder frei gelegt werden
* kann eine Kraftquelle wieder gefunden werden, durch die das Geben und Nehmen wieder in Balance kommt
* können sich die eigenen Helfer*innenkräfte mit den umfassenden helfenden Kräften der Natur verbinden
* können wir uns an das eigene Selbst und seine Verbundenheit mit dem "großen Ganzen" erinnern
* können wir das gute Gefühl in uns selbst wahrnehmen, das immer da ist, aber oftmals von unserem eigenen „Lärm“ und unserem geschäftigen Treiben übertönt wird
* kann die Kraft von Schwesternschaft erfahren und gelebt werden
* kann das Mädchen* in dir in Dankbarkeit verabschiedet und die Frau* in dir kennengelernt und willkommen geheißen werden
* ist auch eine begleitete Solonacht möglich
 
Für diese Wochenenden sind keine Vorkenntnisse oder besondere Fähigkeiten erforderlich. Es erwartet euch kein "Survival-Training". Wir werden jedoch draußen leben. Bringt euch dafür gern mit, was es euch angenehm macht (Luftmatratze, Kissen, Decken, Felle, Wärmflasche, ...) Eine Packliste folgt.
 
Die Lebensmittel (biologisch und vegan) besorge ich, Kosten pro Person ca. 30,00 €.
 
Gruppengröße: mindestens 5, maximal 8 Personen.